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Lampenbirnen und alternative Leuchtmittel.

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Alte Birne kaputt! Welches Leuchtmittel kommt als Ersatz in Frage?

Das Leuchtmittel Ihrer Lampe ist kaputt gegangen und einen Ersatz muss her. Sie gehen ins Geschäft, wo Sie Ihre Leuchtmittel kaufen und finden sich vor einem Dschungel von Auswahlmöglichkeiten wieder, mit den Gedanken: „Ich finde meine 50W Birne hier nicht.“, „Ein ganzes Regal voll mit Angeboten, was soll ich da nur nehmen?“, „Ein Sparlampe?“, „Ich möchte kein Quecksilber…“ „Oder doch eine LED? Wie wähle ich nun die Richtige aus?“, usw…

Nehmen Sie die alte Birne mit ins Geschäft und lassen Sie sich erklären, worauf zu achten ist, denn es ist spannend geworden!

 

Hier eine kurze Anleitung zum Finden des idealen Ersatz-Leuchtmittels:

  • Das neue Leuchtmittel muss in die Fassung der alten Lampe passen, achten Sie also in erster Stelle auf das Gewinde.
  • Herkömmliche Glühbirnen werden Sie nicht mehr finden im Geschäft, denn diese sind verboten. Heute sind meistvertretenen Leuchtmittel Halogen-, Spar- oder LED-Lampen.
  • Als Ersatz für eine Glühbirne kann eine Spar- oder eine LED Lampe genommen werden.
  • Sparlampen sind Quecksilberdampf-Niederdrucklampe und da sie einen Giftstoff enthalten, müssen sie am Ende ihrer Laufzeit als Sondermüll entsorgt werden. Zudem haben Sparlampen eine Einschaltverzögerung und sind empfindlich auf häufiges Ein- und Ausschalten. Sie eignen sich daher nicht für kurze Beleuchtungszwecke wie z.B. in einem Treppenhaus, oder in Kombination mit Bewegungsmeldern.
  • LED ist die Abkürzung von „Light Emitting Diode“, also lichtemittierende Diode. Das Licht wird in einem Chip erzeugt. Dieses Leuchtmittel gibt mehr Licht und weniger Wärme ab als die herkömmliche Glühbirne. Daher ist sie viel effizienter und benötigt viel weniger Energie, um die gleiche Helligkeit zu erzeugen.
  • Halogenlampe: Diese Leuchtmittel sind mit Halogengas gefüllt, dadurch wird es heisser und heller mit gleich viel Energiezufuhr wie bei einer herkömmlichen Glühbirne. Heute gibt es auch für Halogenlampen einen LED-Ersatz. Diese LEDs benötigen ca. ein Fünftel soviel Energie wie die Halogenlampe.
  • Auch Neonröhren können heutzutage mit LEDs ersetzt werden.

Fazit: Wenn Sie die Wahl haben, nehmen Sie LED.

 

Weitere Vergleiche, die Sie anstellen können:

  • Helligkeit: Das Licht sollte womöglich gleich hell sein. Heute vergleicht man nicht mehr die Einheit „Watt“, sondern die „Lumen“. Lumen drückt die Strahlungsleistung einer Lichtquelle aus, aus der Perspektive der Empfindlichkeit des menschlichen Auges. Watt sagt etwas über die elektrische Leistung der Leuchte aus, nicht über wie hell es wird.
  • Lichtfarbe: Die Lichttemperatur oder Lichtfarbe sagt etwas darüber aus, ob das Licht weiss, fast etwas bläulich (z.B. für einen hellen Arbeitsplatz) oder eher wärmer und etwas gelblicher ist (z.B. für ein Wohn- oder Schlafzimmer). Beim helleren Licht spricht man von „Tageslicht“ beim wärmeren von „warmweiss“. Lassen Sie sich verschiedene Lichttemperaturen vorführen und nehmen Sie das, was Sie anspricht. Achten Sie dabei darauf auch, was Sie schon zu Hause installiert haben, damit es zusammenpasst.
  • Kosten: Beachten Sie nicht nur den Kaufpreis des neuen Leuchtmittels, sondern die Ausgaben über die Lebensdauer der Lampe. Dazu folgende Tabelle. Eine Halogenlampe kostet in der Anschaffung vielleicht ein Fünftel einer LED Lampe, dafür brauchen Sie 10 Lampen in der gleichen Zeit und dazu kommen noch die höheren Stromkosten. Bei Stromsparlampen fällt der Vergleich ähnlich aus.
LED-Lampe Klasse A+ Stromsparlampe Klasse A Halogenlampe Klasse C
Watt 4 5 20
Lumen 250 250 235
Lebensdauer [h] 20‘000 10‘000 2‘000
Energiekosten [CHF] mit einem Strompreis von 0.20 CHF/kWh 4Wx20‘000×0.20=

16.-

5Wx20‘000×0.20=

20.-

20Wx20‘000×0.20=

80.-

Kaufpreis Leuchte(n) [CHF] 1×15.- = 15.- 2×5.- = 10.- 10×3.- = 30.-
Differenz zu LED vergleichbar +80.-

 

Vorteile von LED Leuchtmitteln gegenüber anderen Leuchtmitteln:

  • geringer Energieverbrauch
  • sehr geringe Lichtverschmutzung
  • Eignung zum Dimmen und Unempfindlichkeit für häufiges Ein- und Ausschalten
  • keine Einschaltverzögerung
  • eine noch längere Lebensdauer

LED, ist das wirklich die Lösung? Ja, aber nicht nur, es hängt auch von Ihrem Verhalten ab.

 

Einige Tipps zum Verhalten

  • Das natürliche Tageslicht sollte wenn immer möglich genutzt werden.
  • Haben Sie schon mal beachtet, wie viele Lampen an unbenutzten Orten leuchten? Z.B. diejenige im Treppenhaus? Löschen Sie das Licht, wenn Sie den Raum verlassen oder installierten Sie Bewegungsmelder, wo es angebracht ist, z.B. im Treppenhaus oder im Eingangsbereich / bei der Haustüre.
  • Mit einer optimalen Lichtsteuerung kann bis 40% Energie eingespart werden. Die Lichtsteuerung kann manuell, zeitgesteuert, mit Bewegungsmeldern oder helligkeitsabhängig erfolgen.

 

Allein der Stromverbrauch für die Beleuchtung in der Schweiz beträgt ca. 15%. Dieser Anteil kann reduziert werden, ohne abends im Dunkeln sitzen zu müssen. Jetzt wissen Sie wie!

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