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Juni: Unkrautbekämpfung.

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Gartentipp Juni

Biologische Unkrautbekämpfung

Egal ob zwischen Terrassenplatten, Pflastersteinen oder im Beet: Unkraut ist vielen Gartenbesitzern ein Dorn im Auge. Der Umwelt und der eigenen Gesundheit zuliebe sollten Sie jedoch auf chemische Unkrautvernichter verzichten. Folgende biologische Möglichkeiten bieten sich als Alternative an:

Jäten

Das Jäten von Unkraut ist die effizienteste und zugleich umweltschonendste Methode, um die Wildkräuter loszuwerden. Mit einem Unkrautstecher lassen sich die Unkräuter mit der Wurzel aus dem Boden ziehen. Besonders einfach klappt die Entfernung nach einem Regenschauer, wenn der Boden aufgeweicht ist.

Unkraut mit heissem Wasser bekämpfen

Werden die Wurzeln des Unkrauts mit kochend heissem Wasser übergossen, sterben die Pflanzen ab und können problemlos entfernt werden. Diese Methode eignet sich vor allem für Gehwege, Terrassen oder gepflasterte Einfahrten. In Beeten ist diese Art der Unkrautvernichtung nicht zu empfehlen, weil durch das heisse Wasser auch andere Pflanzen in Mitleidenschaft gezogen werden können.

Thermische Unkrautbekämpfung

Wege und Plätze können mit einem Infrarotgerät sehr einfach und nachhaltig von Unkraut befreit werden. Die Infrarot-Strahlung trifft gezielt auf Unkraut und Flugsamen und lässt die Eiweisszellen platzen. Weil mit dieser Methode nicht nur Keimlinge, sondern auch die Flugsamen bekämpft werden, ist sie die nachhaltigste Unkrautbekämpfungsmethode.

Unkraut als Heilpflanzen nutzen

Einige Wildkräuter können auch als Heilpflanzen genutzt werden. Kamille eignet sich als entzündungshemmenden Tee und Schafgarbe beruhigt einen verstimmten Magen. Der Wildwuchs sollte im Garten trotzdem eingeschränkt werden, denn die Wildkräuter rauben den anderen Pflanzen Nährstoffe, Licht und Wasser und können andere Pflanzen verdrängen.

Unkraut vorbeugen

Damit erst gar kein Unkraut wächst, gibt es verschiedene vorbeugende Massnahmen. In einem neuen Beet empfiehlt sich beispielsweise ein Unkrautvlies unter der Erde. Das Vlies hemmt das Wachstum der Wildkräuter und hält die Feuchtigkeit besser im Boden. Eine Schicht Mulch oder Stroh als oberste Deckschicht wirkt ebenfalls hemmend auf das Unkrautwachstum, weil weniger Licht an die Pflanze gelangt und so dem Wildkraut die lebenswichtigen Nährstoffe entzogen werden. Die gleiche Wirkung erreicht man mit einer dichten Bepflanzung: Bodendecker in Beeten sehen nicht nur hübsch aus, sondern verhindern auch weitgehend den Unkrautwuchs.

Der monatliche Gartentipp wird Ihnen präsentiert von:

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